1. FC Union Berlin e.V.
Es waren Balljungen, die im Jahr 1905 mit dem Ballspielen an der Oberschöneweider Gemeindeschule begannen und später den Sportverein des 1. FC Union Berlin e.V. gründeten. Und so wurden aus den Balljungen Fritz Rump, Karl und Willi Berkenhoff, Hans Saupe, Fritz Wissigkeit, Arno Böttger und Otto Rienitz die Gründungsväter des Vereins. Im Laufe der Zeit musste der FC häufig umziehen und sich neue Stadien suchen, da die Rahmenbedingungen nicht immer leicht waren. Ein besonderes Verhältnis hat der Verein zu seinen Fans. Von Beginn an waren sie das Wichtigste bei Union Berlin. Sie mussten allerdings auch schon einiges ertragen. Im Jahre 1990 mussten die Fans mit den Tränen kämpfen. Was anfangs noch mit einem Freundschaftsspiel gegen Hertha BSC begann und einem großen Volksfest endete, entpuppte sich kurze Zeit später als ein Trauerspiel. Der Verein war in finanzielle Schieflage geraten und bekam keine Lizenz für den bezahlten Fußball. Im Jahr 1993 gelang unter Trainer Pagelsdorf doch noch der Aufstieg, die treuen Fans hatten immer daran geglaubt. Sie wurden erneut enttäuscht, denn der DFB erteilte abermals keine Lizenz. Rettungsversuche scheiterten zum wiederholten Male, es schien keinen Ausweg zu geben. Doch es sollte anders kommen. Das Unternehmen „Kinowelt“ wurde auf den 1. FC Union Berlin e.V. aufmerksam. Es entdeckte Sympathien für den Verein. Durch die finanzielle Unterstützung gelang, was selbst Optimisten nicht mehr geglaubt hätten. Der Aufstieg in die zweite Liga war perfekt. Und selbst wenn einige leidgeprüfte Fans zunächst jeden Tag mit der Meldung rechneten, der DFB würde die Lizenz nicht erteilen. Sie blieb aus.