DSC Arminia Bielefeld

Arminia_BielefeldDie Geschichte der Blauen begann im Jahre 1905. Der Bielefelder Willi Brüggemann blickte verwirrt drein, als er die Männer mit den blau-weißen Blusen, den schwarzen Kniehosen und den Stiefeln sah, mit denen man normalerweise auf Berge steigt. Doch dann begannen die Verkleideten, gegen einen Ball zu treten. So etwas hatte Willi Brüggemann in Bielefeld noch nie gesehen. So ist es überliefert, so beschreibt es der DSC-Arminia Bielefeld selbst. Und Brüggemann selbst wurde später der Torwart der Mannschaft. In den kommenden über 100 Jahren der Vereinsgeschichte folgten Höhen und Tiefen, die Fans vom DSC Arminia Bielefeld hatten oft Tränen in den Augen. Mal flossen sie aus Freude, mal aus purer Verzweiflung. Das vielleicht eindrucksvollste Spiel und das mit den meisten Emotionen war wohl das um den Aufstieg im Jahr 1977. Arminia Bielefeld musste gegen die „Löwen“ aus Bayern ran und galten als krasser Außenseiter. Doch dann geschah, was niemand für möglich gehalten hatte. Aus den „Löwen“ wurden „Papierlöwen“, so nannte Bielefelds Libero Johnny Hey nach dem Spiel die Kontrahenten, die mit sage und schreibe 4:0 geschlagen wurden. Nicht nur die Freude war groß, das Selbstvertrauen war es auch. Trotzdem gab es ein Rückspiel, und niemand zweifelte an einem sicheren Aufstieg der Arminen. Niemand, bis auf Trainer Feldkamp, der nicht müde wurde, die Mannschaft vor den Münchnern zu warnen. Seine Worte bekamen die nötige Bedeutung leider zu spät, denn nach einem mit extremer Härte geführten Spiel lautete auch hier der Endstand 4:0, aber diesmal gegen DSC Arminia Bielefeld. Das Entscheidungsspiel wurde verloren, Fans und Mannschaft fielen für lange Zeit in ein tiefes Loch.

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