FC Energie Cottbus

Der eigentliche Erfolg vom FC Energie Cottbus begann mit einem Schuss aus rund 20 Metern, der ins obere Eck traf. Der Torschütze war Klaus Stabach und das Tor war der Garant für den Aufstieg in die damalige Oberliga. Mit dem Aufstieg verbunden war eine wahre Zuschauer-Explosion. Bis zu 10.000 Fans wollten ihre Mannschaft siegen sehen. Doch statt dessen wurden sie Zeugen einer desaströsen Saison. Keines der 13 Heimspiele wurde gewonnen, dem gerade erreichten Aufstieg folgte der sofortige Abstieg. Es folgten die Jahre, die dem FC Energie Cottbus dem Beinamen „Fahrstuhlmannschaft“ einbrachte. Den Klassenerhalt nach einem Aufstieg schaffte Cottbus erstmalig im Jahr 1989. Im Jahr 2000 durfte der FC Energie Cottbus das erste Mal am Abenteuer Erste Bundesliga teilnehmen. Aber Abenteuer müssen nicht zwingend Spaß machen, das erfuhr der Club schon in den ersten Spielen, bei denen es Niederlagen hagelte. Doch schon am 4. Spieltag zeichnete sich ab, dass man mit Cottbus rechnen müsse, die Mannschaft steigerte sich von Spiel zu Spiel. Im heimischen „Stadion der Freundschaft“ fand ein wahres Favoritensterben statt, der FC Bayern, Schalke 04 oder Hertha BSC mussten vor den Cottbussern die Waffen strecken. Der Aufenthalt im Oberhaus des Fußballs dauerte bis 2003 und wiederholte sich von 2006 bis 2009. Der Abschluss 2009 hätte spektakulärer nicht sein können. Der FC Energie Cottbus rettete sich nach einer bis zum Schluss spannenden Saison in die Relegation. Doch dort musste die Mannschaft schließlich feststellen, dass der Kampf verloren war. Gegen Nürnberg ging das Hinspiel mit 0:3 verloren. Im Rückspiel setzte Cottbus alles auf eine Karte und verlor mit 0:2.

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