FC Erzgebirge Aue
Als der FC Erzgebirge Aue am 24.09.1949 gegründet wurde, trug er zunächst den wohlklingenden Namen „BSG Pneumatik Aue“. Bereits ein Jahr später wurde das Otto-Grotewohl-Stadion eingeweiht. Von 1951 bis 1990 spielte der Verein in der höchsten Liga der damaligen DDR. Im Jahr 1963 bekam die Mannschaft einen neuen Namen. Von nun an hieß sie Wismut Aue. Schon im Jahr 1959 konnte Aue für sich 3 Meistertitel beanspruchen, im Jahr 1966 gab es neue Vereinsfarben für den Verein. Die lila Veilchen wurden zum Markenzeichen von Aue. Doch danach brach eine schwierige Zeit an, Aue kämpfte immer wieder gegen den Abstieg und landete wiederholt auf den unteren Tabellenplätzen. Im Jahr 1992 wurde erneut der Vereinsname geändert. Wismut Aue wurde umbenannt und fortan zum FC Erzgebirge Aue erklärt. Von diesem Zeitpunkt an ging es steil aufwärts. Noch im Jahr 1994 spielte der Verein in der Regionalliga Nordost. Doch den Verantwortlichen und den Spielern ging es um mehr. Sie wollten den Aufstieg in den bezahlten Fußball. Im Jahr 2000 errichte die Mannschaft vom FC Erzgebirge Aue den dritten Platz in der Regionalliga und nahm dadurch an der Qualifikation zur dritthöchsten deutschen Spielklasse teil. Ein bis dahin fast undenkbarer Erfolg. Doch damit war es nicht vorbei. In diesem Jahr wurde auch der Landespokal zum ersten Mal erkämpft. Die Spieler des FC sahen offenbar überhaupt nicht ein, ihn wieder aus den Händen geben zu müssen und verteidigten ihn auch in den Jahren 2001 und 2002. Es ist nur folgerichtig, was dann geschah: Im Jahr 2003 gelang der lang ersehnte Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Für den FC Erzgebirge Aue der größte Erfolg des Vereins, den er sich vorstellen konnte.