FSV Frankfurt

Der 20. August ist für den FSV Frankfurt ein ganz besonderer Tag. Den an diesem Tag im Jahr 1899 wurde die Idee zur Gründung des Vereins von 16 Frankfurter Jugendlichen in die Tat umgesetzt. Sie spielten ihren üblichen Sonntagskick auf dem Glauburgplatz und machten sich gleich am nächsten Tag daran, die nötigen Behördengänge zu erledigen. Schon im Jahr 1902 nahm die Mannschaft vom FSV Frankfurt an den ersten offiziellen Spielen teil. Es dauerte nicht lang, als der erste Erfolg gefeiert werden konnte. Es war das historische Jahr 1905, als die Mannschaft die Meisterschaft des Frankfurter Assoziations Bundes gewann. Doch der größte Erfolg des FSV Frankfurt war das Erreichen der Deutschen Vizemeisterschaft im Jahr 1925. Im Jahr 1931 wurde das heutige Volksbank-Stadion eingeweiht, in der damaligen Zeit der Inbegriff eines modernen Stadions. Zwei Jahre später, im Jahr 1933 konnte die Mannschaft des FSV Frankfurt die Süddeutsche Meisterschaft feiern und musste sich lediglich im Finale um die deutsche Meisterschaft gegen Schalke 04 geschlagen geben. Nur ein einziges Tor waren die Männer von der Meisterschaft entfernt. Doch am Ende mussten sie sich mit der 0:1-Niederlage zufriedengeben. Ähnlich knapp ging es im Jahr 1938 zu, als der FSV Frankfurt gegen Rapid Wien im Pokalfinale in Berlin stand. Nach einem packenden Spiel, an dem die Zuschauer ihre wahre Freude hatten, gewannen die Österreicher das Spiel mit 3:1. In den Folgejahren ging es auf und ab für den Verein. Doch steter Tropfen höhlt den Stein, und so ist es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft des FSV Frankfurt in der Hessenliga einen Durchmarsch hinlegte und ohne Umwege in die Zweite Bundesliga einzog. Seit 2009/2010 kann nach einem Umbau auch wieder im Volksbank-Stadion gespielt werden.

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