Karlsruher Sport Club

Karlsruher_SCDer Karlsruher Sport Club ist das Ergebnis von diversen Fusionen verschiedener Fußballvereine. Eine Rolle spielten dabei unter anderem die Clubs FC Germania 1898, FC Mühlburg 1905 und der FC Weststadt 1902. Im Jahre 1952, am 16. Oktober war es dann soweit. Es entstand der Karlsruher Sport Club. Doch die ersten Erfolge liegen weit in der Vergangenheit. Im Jahr 1909 konnte zum ersten und letzten Mal die Deutsche Meisterschaft gefeiert werden. Später folgten jedoch wiederholt Meistertitel in der süddeutschen Meisterschaft. In den Jahren 1955 und 1956 wurde zweimal in Folge der DFB-Pokal gewonnen, dabei wurde zunächst Schalke 04 mit 3:2 bezwungen, im Folgejahr unterlag der Hamburger Sportverein mit 3:1. Im Jahr 1994 stand der Karlsruher Sport Club im Halbfinale des UEFA-Pokals, konnte sich aber nicht durchsetzen. Eine neue Ära beim Karlsruher Sport Club begann mit dem Jahr 1986. Neuer Cheftrainer wurde Winfried „Winnie“ Schäfer, der den Club neu prägt und zu einer Reihe von Erfolgen führt. Schon im Jahr 1993 macht Schäfer sich in Karlsruhe unsterblich, als er mit der Mannschaft den Einzug in den UEFA-Pokal erreicht. Als die Karlsruher dann auch noch den berühmten FC Valencia mit sage und schreibe 7:0 besiegten, gab es bei den Fans kein Halten mehr. Winfried Schäfer bleibt bis 1998 beim Karlsruher Sport Club. Danach wird es ruhiger um den Club. Im Jahr 2002 steht der Verein kurz vor der Insolvenz, kann sie aber abwenden. Der Karlsruher Sport Club war für namhafte Trainer eine wichtige Station. Nach Schäfer kamen Jörg Berger, Lorenz-Günther Köstner und kein geringerer als Joachim Löw nach Karlsruhe, um dort zu arbeiten.

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