MSV Duisburg

Der MSV Duisburg wurde aus einer Laune heraus gegründet. Es war das Jahr 1902, als sich einige Schüler und Studenten trafen, um, wie es damals hieß, ein wenig „Fußlümmelei“ zu betreiben. Aus Spaß wurde ernst, und so dauert es nicht mehr lange, bis die jungen Leute beschlossen, einen Verein zu gründen. Noch im selben Jahr wurde der „Meidericher Spielverein e.V. 02“ in den Westdeutschen Fußballverband aufgenommen. Seitdem gab es durchaus Tiefen, aber auch viel Höhen, die der Verein durchlebte. Fußballerische Rekorde wie die erfolgreichste Spielzeit im Jahr 1913/1914, der Aufstieg in die Zehner-Meisterschaft und der Zuschauerrekord bei einem Spiel gegen Schalke 04 mit 50.000 Zuschauern ließen die Vereinsmitglieder und die Fans immer erfolgsverwöhnter werden. Doch mit dem Jahr 1933 geht es bergab, der Verein droht komplett auseinanderzufallen. Doch nach dem Krieg geht es wieder bergauf mit den Zebras, 1963 wird sogar der „Held von Bern“ verpflichtet. Helmut Rahn stößt zur Mannschaft. 1967 erfolgt die offizielle Umbenennung zum MSV Duisburg. Es folgen Jahre des Auf und Ab. Bis zum Jahr 1998 spielt die Mannschaft mal in der ersten Liga, steigt wieder, steigt auf, ein Wechselbad der Gefühle. Passend dazu endete das DFB-Pokalfinale 1998 gegen den FC Bayern München mit einem zweiten Platz. Im Jahr 2007 steigen die Zebras zum fünften Mal in die Erste Liga auf, im Folgejahr geht es wieder herunter in die zweite Liga. Doch was auch immer der MSV Duisburg erlebt haben mag, es ist nie wieder so weit gekommen wie in den Jahren zwischen 1933 und 1945. Die Zebras stehen immer wieder auf, und wenn sie auch absteigen mögen, so ist doch eines nahezu gewiss: Der nächste Aufstieg kommt bestimmt.

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