VfL Bochum
Nach dem Aufstieg in die Erste Bundesliga 1971 gelang dem VfL Bochum in zweierlei Hinsicht Beachtliches. Die nächsten 20 Jahre konnten sie sich in der Bundesliga halten, ohne jemals ernsthaft in die Gefahrenzone des Abstieges zu geraten. Die Fans nannten die Bochumer daher mit einem gewissen Selbstvertrauen „Die Unabsteigbaren“. Sie handelten sich aber auch noch einen anderen Titel ein. Da sie zwar beständig in der Liga dabei waren, aber immer im Mittelfeld agierten, wo es nicht viel zu verlieren, aber auch nichts Besonderes zu gewinnen gab, bekamen sie den Namen „Die grauen Mäuse“. An diesem Image konnte Bochum nicht viel ändern, denn nachdem der Abstieg immer wieder in den Hinterköpfen steckte und der Verein mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, konnten viele Leistungsträger nicht gehalten werden. Im Sommer 1993 war es dann doch soweit. Der VfL Bochum stieg ab in die Zweite Liga. Nun begann eine Zeit der Höhe und Tiefen. Auf- und Abstiege wechselten sich ab, von den „Unabsteigbaren“ war nichts mehr übrig. Seit 1999 ist der VfL Bochum wieder erstklassig, kämpft jedoch regelmäßig um den Klassenerhalt. Die wohl erfolgreichste Saison hatte der Verein in der Spielzeit 2003/04. Am Ende der Saison stand Bochum auf Platz 5, die Rivalen Borussia Dortmund und Schalke 04 standen dahinter, was zu einer gewissen Genugtuung führte.