Slowenien
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Bis zur Abspaltung Sloweniens von Jugoslawien spielte die Nationalmannschaft unter der Flagge Jugoslawiens. Erst im Jahr 1991 kam es zu einer eigenständigen Nationalelf. Es dauerte nicht lange, bis die Slowenen die ersten Erfolge verzeichnen konnten. Für die Europameisterschaft im Jahr 2000 und die Weltmeisterschaft 2002 konnten sie sich auf Anhieb qualifizieren. Ein für die noch junge Mannschaft beachtlicher Erfolg. Für das Überstehen der Vorrunde reichte es jedoch nicht, sie schieden schon vorzeitig aus den Turnieren aus. Die WM 2006 in Deutschland fand komplett ohne die Männer mit den weißen Trikots statt. In der Qualifikation scheiterten sie an den Mannschaften aus Italien und Norwegen. Der Weg zur WM 2010 in Südafrika war steinig. Es war den Slowenen nicht vergönnt, sich ohne Umwege direkt für das Turnier zu qualifizieren. Erst in der Relegation gegen Russland konnte die Entscheidung herbeigeführt werden, sodass die Tickets nach Südafrika gelöst werden konnten. Mit Spielern wie Rene Krhin, der bei Inter Mailand spielt und Samir Handanovič, der sein Geld bei Udinese Calcio verdient, spielen in der slowenischen Nationalelf erfahrene Spieler, die beide in der italienischen Serie A Erfahrungen sammeln konnten. Der größte Vorteil der Slowenen liegt wohl darin, dass sie bei großen Turnieren nichts zu verlieren haben. Niemand rechnet ernsthaft damit, dass die Spieler Herausragendes erreichen. Sie können daher befreit und ohne Druck spielen. Das kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Slowenen aufgrund der nur geringen Erfahrungen gegen etablierte Mannschaften in der Regel mehr oder weniger chancenlos sind. Mehr Informationen zu den einzelnen Spielern:
