Dieses Jahr fand anlässlich der Frauenfußball-WM auch die Wahl zur Miss WM 2011 statt. Im Europapark in Rust wurde vergangene Woche in Abendkleid, Bikini und Fußballtrikot die schönste Frau der teilnehmenden Länder zur WM gekürt.
Dass auch Frauen eine gute Figur im Fußballtrikot machen, selbst wenn sie nicht auf dem Spielfeld sind, bewiesen die 16 Kandidaten der Miss WM. Trotz schlechten Wetters konnten sich die Zuschauer überzeugen, wie jede Dame in ihrem Nationaltrikot aussah. Teil der Jury war der frühere Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen Dragoslav Stepanovic. Er empfand den Wettbewerb als äußert spannend, trotz der schlechten Sicht aufgrund des Wetters. Ohne Schuhe und mit Regenschirm mussten die Kandidatinnen über den Laufsteg gehen, bis das Ereignis ins Trockene verlegt wurde. Siegerin und damit am schönsten aussehend im Trikot war die Neuseeländerin Dominique Ela Wisniewski. Ihr kommt nun die Ehre zu Teil, bei dem kommenden Eröffnungsspiel am Sonntag als Werbebotschafterin aufzutreten. Als eines ihrer Hobbys gab sie selbst Fußball spielen an. Natürlich hofft sie auch auf den Sieg für ihr Land. Der geheime Favorit Deutschland wurde bei der Miss WM-Wahl zweite. Auf Platz drei kam die Nigerianerin Jane Ogbe.
Weitere Jury-Mitglieder des Abends waren Indira Weis, Uli Stein und Walter Eschweiler, der ehemalige Schiedsrichter der Fifa. Sie bewerteten gemeinsam das Aussehen der 16 Frauen im Alter zwischen 19 und 30 Jahren. Als Auftakt wurden sogleich die Fußballtrikots der Damen präsentiert, im Anschluss folgte das Abendkleid und die Badebekleidung. Ob die Wahl der Miss WM Einfluss auf die deutsche Mannschaft haben wird, ist unwahrscheinlich, aber ein schöner Anblick war es dennoch vorab.